Zwei Leitungen im verbauten Graben mit Windrädern im Hintergrund in Hamburg
Hamburg, Deutschland

GROSSROHR­VORSPANNUNG MIT AUSSERGEWÖHNLICHER WANDSTÄRKE

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Rohr- dimension
DN 0
Länge der Vorspannung
0 m
Vorspann­methode
Kopfloch
StandortHamburg

Höchste technische Anforderungen souverän gemeistert – leise, emissionsarm und mitten in der Stadt

Ein aktuelles Fernwärmeprojekt in Hamburg zeigt eindrucksvoll, wie sich auch technisch besonders anspruchsvolle Vorspannaufgaben effizient und stadtverträglich umsetzen lassen. Im Zentrum steht eine Rohrleitung der Nennweite DN 800 – bereits eine der größten im Fernwärmebereich verwendeten Dimensionen in Deutschland – kombiniert mit einer außergewöhnlichen Wandstärke von 12,5 mm. Diese Kombination aus großem Durchmesser und hoher Wandstärke stellt besondere Anforderungen an die elektrothermische Vorspannung und wurde in Hamburg technisch präzise gelöst.

Vorlauf- und Rücklaufleitung DN 800 im Kopfloch in Hamburg, verbunden über Kabel

Das Kopflochverfahren: Verlegung im kalten Zustand

Zum Einsatz kam dabei das sogenannte Kopflochverfahren: Die Rohrleitung wurde zunächst vollständig im kalten Zustand verlegt und komplett verfüllt. Erst im Anschluss wurden an den von der Statik vorgegebenen Stellen gezielt Kopflöcher freigelegt, die Rohrenden dort aufgeheizt und ausgedehnt, um sie danach zu verschweißen. Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders kontrollierte Vorspannung, die den Verkehrsfluss nur an wenigen ausgewählten Punkten beeinflusst. Gerade bei großen Nennweiten und starken Wandstärken ein entscheidender Vorteil, da die thermische und mechanische Belastung gezielt auf die relevanten Abschnitte konzentriert werden kann.

Netzanschluss statt Generatoren: leise und emissionsarm

Ein weiteres Highlight dieses Projekts: Statt auf mobile Generatoren zu setzen, wurde die für die elektrothermische Vorspannung notwendige Energie vorwiegend über feste Netzanschlüsse bereitgestellt. Das Ergebnis: geringe Lärm- und Umweltbelastung während der Bauphase. Gerade im Innenstadtbereich sowie in den angrenzenden suburbanen Gebieten Hamburgs ein spürbarer Vorteil.

Ein technisches Vorzeigeprojekt für Hamburg

Die Kombination aus einer der größten im deutschen Markt verwendeten Nennweiten, außergewöhnlicher Wandstärke, dem präzisen Kopflochverfahren und einem emissionsarmen Netzanschlusskonzept macht dieses Projekt zu einem technischen Vorzeigebeispiel für anspruchsvolle Fernwärmevorhaben im urbanen Raum. Es zeigt, dass auch Großprojekte mit besonders hohen technischen Anforderungen leise, effizient und mit minimaler Belastung für Anwohner und Umwelt durch HESKY realisiert werden.

Von der Baustelle
Vorlauf- und Rücklaufleitung DN 800 im Kopfloch in Hamburg, verbunden über Kabel
Blick von oben in ein verbautes Kopfloch mit vorgespannten Rohrenden in Hamburg
Angeschlossene Rohrenden DN 800 im Kopfloch während der Vorspannung in Hamburg

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